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Die besten Superfood Microgreens ganz einfach selbst anbauen | Horst sein Schrebergarten

Die besten Superfood Microgreens ganz einfach selbst anbauen | Horst sein Schrebergarten

Microgreens sollen das neuen Superfood sein, das jeder ganz einfach selbst anbauen kann. So ist es überall zu hören und zu lesen, aber ist das auch wirklich so? Ich habe einmal getestet, wie einfach es wirklich geht und in diesem Video zeige ich Euch meine Ergebnisse.

Folgende Samen hatte ich ausgewählt: Radieschen, Brokkoli, Kresse, Weizengras, Erbsen, Kichererbsen, Mungobohnen, Alfalfa (Luzerne, Ewiger Klee).

Klassiker sind zudem Senf, Rotkohl und Rauke.

Ich habe mich für die Keimmethode ohne Erde in Glas- und Kunststoffgefäßen entschieden. Man kann aber auch einfach das nehmen, was man hat – Schalen aus Metall, Keramik, tiefe Teller oder Omas alte Auflaufform. Nur nicht extra etwas kaufen!

Die getesteten Keimlinge gedeihen alle auf einem feuchten Küchenkrepp oder Vlies.

Gegossen wird mit einem Pflanzensprüher, damit die Erde oder das Vlies/Küchenkrepp nicht zu nass werden und die Samen nicht anfangen zu faulen.

Die Erbsen und Kichererbsen habe ich einen Tag in Wasser eingeweicht, um den Keimprozess zu beschleunigen.

Die Schale der Wahl mit Küchenkrepp auslegen, das Küchenkrepp befeuchten, Samen gleichmäßig verteilen, Gefäß schließen, täglich lüften und gleichmäßig feucht halten.

Microgreens werden meist dann geerntet, wenn das erste Paar Keimblätter voll entwickelt ist. Spätestens dann, wenn das zweite Blattpaar beginnt sich zu entwickeln!

Je nach Pflanze ist der Zeitpunkt schon nach wenigen Tagen erreicht, andere benötigen bis zu zwei Wochen.

Zur Ernte schneidet ihr die Keimlinge einfach direkt über dem Küchenkrepp mit einer scharfen Schere ab.

Fazit:
Der Keim- und Entwicklungsprozess hat bei allen Samen gut funktioniert, sie sind auch innerhalb von 6 Tagen schön gewachsen. Radieschen, Brokkoli, Alfalfa und Kresse waren nach einer guten Woche erntereif.

Hülsenfrüchte, wie Erbsen, Kichererbsen und Mungobohnen benötigen ein paar Tage länger um zu keimen.

Durch das regelmäßige Lüften – einmal am Tag eine Stunde – hat sich kein Schimmel gebildet. Sobald die Keimlinge grün sind, kann das Gefäß auch offen bleiben, dann trocknet es aber schneller aus.

Das Nachgießen muss sehr vorsichtig geschehen, damit es die kleinen Samen nicht durcheinander wirbelt.

Für die viele Schalen benötigt man natürlich recht viel Platz am Fensterbrett, man kann die Gefäße aber auch stapeln.

Mit allen von mir getesteten Samen hat es gut funktioniert.

Optisch besonders schön sind die Radieschen-Samen wenn man sie in Glasgefäßen antreibt, sieht es besonders gut aus.

source

rbb

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